Gerade in der aktuellen Situation versuchen viele Eigentümer, den Hausverkauf ohne Makler durchzuführen. Das muss aber nicht immer von Erfolg gekrönt sein: Der Immobilienmakler wird bei einem Hausverkauf diese wichtigen Fragen beantworten, um Verkäufern und Käufern größtmöglichen Service und Erfolg zu bieten.   Es ist wohl kein Geheimnis: Der Immobilienmarkt spricht aktuell für Verkäufer. Häuser (ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser) werden in der Regel innerhalb kurzer Zeit für sehr attraktive Preise verkauft. Daher versuchen viele Eigentümer, den Hausverkauf ohne Makler durchzuführen, um sich die Suche nach einem Makler und das Honorar nach dem erfolgreichen Hausverkauf zu sparen.   Denn: So schwer kann es doch nicht sein, ein Haus zu verkaufen! Ein paar Anzeigen in Online-Portale, Termine mit Interessenten machen, durchs Haus führen – fertig. Der Eigentümer geht davor und danach mit einem feuchten Lappen durch und wartet auf den nächsten Interessenten. Das könnte er jeden Tag machen, bis die Immobilie irgendwann tatsächlich verkauft ist. Der Verkäufer wartet einfach, bis seine Immobilie jemandem gefällt.  

Hausverkauf ohne Makler: Warum ist das schwierig?

  Das kann aber auch nach hinten losgehen. Denn üblicherweise sind Hauseigentümer keine Immobilienprofis, die den Verkehrswert genau bestimmen, die Zukunftsaussichten der Lage, den Objektzustand und den eventuellen Sanierungsstau beurteilen und harte Verhandlungen mit Kaufinteressenten führen können. Verkäufer sollten sich vor allem fragen, ob sie den Hausverkauf ohne Makler überhaupt zeitlich durchführen können: Sind sie in der Lage, gegebenenfalls mehrere Dutzend Interessenten durch das Haus zu führen? Und können sie bei den Anfragen ernsthaft Interessierte von den sogenannten „Immobilientouristen“ unterscheiden, die insbesondere an Wochenende gerne Häuser anschauen, aber in der Regel kein konkretes Kaufinteresse haben?  

Welche Fragen sich beim Hausverkauf ohne Makler stellen

  Professionelle Immobilienmakler hingegen sorgen für einen seriösen und diskreten Verkauf von Häusern. Im Rahmen einer ausführlichen Begehung schaut sich der Makler alle Details an und erhält ein Gefühl für die Immobilie. So kann er beispielsweise genau ermitteln, für welche Zielgruppen ein Haus oder eine Wohnung interessant sein könnten. Richtet sich das Angebot an Familien oder an Menschen, die auch von Zuhause aus arbeiten wollen? Oder kommen vielleicht nur sehr spezielle Käufer aufgrund der Lage, der Ausstattung und der Architektur in Frage?   Der Immobilienmakler wird bei einem Hausverkauf diese wichtigen Fragen beantworten, um Verkäufern und Käufern größtmöglichen Service und Erfolg zu bieten. Ausgehend von diesen Erkenntnissen könne er dann Vorschläge für die Vermarktung erarbeiten und die nötigen Schritte dafür einleiten. Dazu gehören unter anderem die richtige Platzierung in den passenden Medien, eine ansprechende Gestaltung der Präsentationen nach außen hin und eine sehr gute Vorbereitung auf die Details der betreuten Immobilien. Damit erreicht man die richtigen Personen und erhöht die Verkaufschancen.

Was passiert bei einem zu hohen Preis?

  Ein weiter und ganz entscheidender Punkt ist eine für alle Beteiligten zufriedenstellende und gleichzeitig fundierte Preisgestaltung der Immobilie. Diese muss der Makler gemeinsam mit dem Eigentümer ermitteln. Dafür werden Bewertungsmethoden wie die NHK 2010 herangezogen. Und ebenso kommt es auch auf das Gefühl, das Gespür und die Erfahrung des Maklers an. Ein zu hoher Preis kann den Erfolg des Verkaufs gefährden. Denn es gibt: Auch in der heutigen Marktphase sind Interessenten nicht bereit, Fantasiepreise für eine Immobilie zu zahlen.   Der erfahrene und gute Makler ist dazu da, den Eigentümer bei der Einschätzung des Immobilienwertes zu beraten. Mit einer guten und fundierten Beratung wird er die Fakten und Vorstellungen des Verkäufers angleichen. Eigentümer bewerten beispielsweise bestimmte Investitionen höher als sie es tatsächlich sind, vernachlässigen dabei aber Bestandteile, die tatsächlich zu einer Wertsteigerung führen können. Daher zeigt die Praxis, dass ein Hausverkauf ohne Makler regelmäßig nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt.  

Welche Aufgaben übernimmt der Immobilienmakler?

  Ein Immobilienmakler schafft auch Sicherheit beim Immobilienverkauf. Er sorgt beispielsweise dafür, dass die sogenannten beleihungsfähigen Unterlagen vollständig und optimal vorbereitet bereitstehen. Diese müssen der finanzierenden Bank des Käufers für die Baufinanzierung vorgelegt werden. Auch wird er den Verkäufer bei Bedarf beim Notartermin begleiten. Das bedeutet: Immobilieneigentümer sollten beim Hausverkauf auf die faire und partnerschaftliche Begleitung eines Maklers bauen, der ihnen viel Arbeit abnimmt und auch mögliche Probleme vermeidet. Denn der Makler kennt sämtliche Anforderungen, die der Immobilienverkauf mit sich bringt – auch alle Themen, die sich um die rechtliche und finanzielle Abwicklung des Verkaufs drehen.