Soll ich mein Haus verkaufen oder vermieten? Die Antwort auf diese Frage ist immer individuell – aber einige Informationen können dabei helfen, eine tragfähige Entscheidung zu treffen.   Wer eine Immobilie erbt oder auch als schuldenfreies Investmentobjekt besitzt, steht irgendwann zwangsläufig vor einer ganz wesentlichen Frage: Soll ich das Haus verkaufen oder vermieten? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, und es gibt sicherlich keine pauschale Antwort auf die Frage, ob es sinnvoller ist, ein Haus zu verkaufen oder zu vermieten. Letztendlich ist die Antwort immer abhängig von den individuellen Gegebenheiten und Anforderungen seitens des Hauseigentümers, und es sollten die finanziellen, zeitlichen und steuerlichen Aspekte der beiden Varianten genau analysiert werden, um die richtige Entscheidung zu treffen.  

Wann lohnt es sich, ein Haus zu vermieten?

  Eigentümer haben insbesondere einige finanzielle Argumente auf ihrer Seite, um sich für eine Vermietung ihrer Immobilie zu entscheiden. Vor allem bietet sich dies an, wenn die Mietrendite – also die Einkünfte aus der Vermietung im Verhältnis zum Kaufpreis beziehungsweise dem Verkehrswert – höher ist, als die Verzinsung alternativer Geldanlagen und der Eigentümer inflationsgeschütztes Vermögen aufbauen will – schließlich sind Immobilien sehr wertbeständig. Oder anders gesagt: Eine Rendite bei Immobilien von durchschnittlich vier Prozent und mehr ist im Vergleich zu üblichen Investments sehr attraktiv. Und die Gefahr des sinkenden Geldwerts im Laufe der Zeit durch die Inflation besteht bei der Nutzung einer Immobilie als Sachwert weitaus weniger. Ebenso kann es Sinn ergeben, ein Haus zu vermieten, wenn der Verkauf zu steuerpflichtigen Gewinnen führt oder es als Kapitalanlage noch finanziert ist. Ein Verlust aus der Vermietung senkt die Steuerlast.  

Wann lohnt es sich, ein Haus zu verkaufen?

  Aber auch für den Verkauf einer Immobilie sprechen zahlreiche schlagkräftige Gründe. Je nach Lage und Zustand des Objekts kann die Mietrendite in bestimmten Fällen unter Umständen unter der durch andere Geldanlagen erzielbaren Rendite liegen, sodass die Einmalanlage des Verkaufspreises als sehr interessant erscheint – oder auch, weil der Erlös für ein anderes Investment benötigt wird, sei es die Sanierung der selbstgenutzten Immobilie, der Erwerb einer Ferienimmobilie, die Finanzierung eines Studiums oder, oder, oder. Ebenso kann es steuerliche Gründe für einen Verkauf geben: Nach dem Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist können bei Immobilien Gewinne steuerfrei veräußert werden. Und die Einnahmen aus der Vermietung können natürlich zugleich das zu versteuernde Einkommen erhöhen. Das kann dazu führen, dass die Mietrenditen dadurch maßgeblich reduziert werden.  

Haus verkaufen oder vermieten: Eigene Sicherheit herstellen

  Neben bestimmten steuerlichen und finanziellen Aspekten spielen aber auch Ruhe und Gelassenheit und der eigene Komfort eine herausragende Rolle, wenn es um die Frage geht, ob man das Haus verkaufen oder vermieten soll. Denn: Die Verwaltung und Instandhaltung einer Mietimmobilie ist aufwendig! Winterdienst, Hausmeisterservices, Renovierungen nach Auszügen von Mietern, der Vermietungsprozess an sich, Abrechnungen der Nebenkosten, etc.: Das kostet Zeit oder eben Geld, um einen externen Dienstleister damit zu beauftragen. Und beides führt eben wiederum zu einer Reduzierung der Mietrendite. Dazu kommt: Viele Eigentümer fürchten Mietnomaden. So werden Mieter bezeichnet, die von vornherein nicht die Absicht haben, ihre Miete zu bezahlen, und später weiterziehen, ohne die Mietschulden zu begleichen. Das passiert oftmals im Rahmen einer Räumungsklage oder auch Hals über Kopf – der Vermieter bleibt aber so oder so auf den Kosten sitzen, und nicht selten werden die Wohnungen in einem desolaten Zustand hinterlassen. Das führt zu Ärger und möglicherweise hohen Kosten.   Wer eine fremdgenutzte Immobilie verkauft, umgeht diese Schwierigkeiten natürlich und kann sich entspannt über den Zufluss einer attraktiven Summe freuen. Schließlich entwickelt sich der Immobilienmarkt in Düsseldorf seit vielen Jahren sehr gut. Allein 2018 stiegen die Preise für Eigentumswohnung gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent, die Preise für Eigenheime um 6 Prozent. Das macht einen Hausverkauf in Düsseldorf aktuell sehr interessant: Wer jetzt über einen Verkauf nachdenkt, kann für seine Immobilie einen überdurchschnittlichen Preis erzielen. Der erfahrene und bestens vernetzte Immobilienmakler sorgt für einen reibungslosen Ablauf beim Hausverkauf in Düsseldorf.